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Unsere Treffen finden im Semester mittwochs um 20 Uhr im Rosa-Luxemburg-Haus
(auch: AStA-Gebäude) in der Goßlerstraße 16a statt.
Wir sind via email unter der Adresse [NoSPAM]info@bgmed.org zu erreichen.

[13.1.2018] Demobeitrag - körperliche Selbstbestimmung

aus Solidarität mit der Ärztin Kristina Hänel

Wir von der Basisgruppe Medizin laufen heute mit euch, weil vor zwei Monaten eine Kollegin von uns für schuldig gesprochen wurde. Was war da noch mal los? Kristina Hänel hatte einen Link auf ihrer Praxiswebsite, um Schwangeren Informationen über einen möglichen Abbruch zukommen zu lassen. möglich und Information sind die hier die Schlüsselwörter. Trotzdem machte die Juristerei daraus die Anklage: Werbung für Abtreibung. Was nach §219 verboten ist. Diese Verurteilung ist gerade aus einer medizinischen bzw. sozialmedizinischen Sicht nicht nur ärgerlich, sondern komplett kontraproduktiv. Stellt sie doch sowohl den Patient*innen als auch dem medizinischen Personal Steine für eine mögliche Behandlung in den Weg.

Es ist eine schwierige Lage für Schwangere, wenn sie überlegen abzutreiben. Lebenswelten und Narrationen brechen auf einmal zusammen. Niemand möchte wohl gerne in einer solchen Situation stecken. Und dann ist es doch passiert. In einer solchen Situation ist es nicht hilfreich, wenn Abtreibungen als halbkriminell abgestempelt werden. Statt der Schwangeren die moralische Keule auf den Kopf zu hauen, bräuchten sie viel dringender Unterstützung auf dem Weg zu ihrer individuellen Entscheidung. Das heißt auch, dass man ihnen Sachinformationen zum Vorgang einer Abtreibung gibt. Wie funktioniert das? Was gibt es für Komplikationen? Immer unter dem Credo „ergebnisoffene Beratung“. Genau das hat auch Kristina Hänel gemacht.

Das Urteil dagegen macht die eine Seite mundtot. Denn natürlich werden sich nach dem Urteil viele Praxen hüten, Abtreibungen in ihrem Spektrum mit zu erwähnen. Aus Angst, dass Lebensschützer*innen sie verklagen werden. Was denken die sich eigentlich? Dass durch ihre Aktionen Abtreibungen abnehmen? Das wird wohl kaum der Fall sein. Abtreibungen gab es immer und wird es immer geben. Sie werden durch diese Aktionen nur in einen grauen Bereich gedrängt. Aus diesem müssen sie endlich raus.
Ein kleiner Exkurs, damit ihr uns nicht falsch versteht. Wie sind nicht generell für jede Abtreibung. Das wäre in einem so komplexen Thema nicht angebracht. Z.B. hinterfragen wir kritisch die Abtreibungen, die aus eugenischen oder ökonomischen Gründen vorgenommen werden. Unserer Gesellschaft ist noch immer durchtränkt von behindertenfeindlichen Auffassungen, die wir gerade auch als Mediziner*innen analysieren und aufdecken müssen. Doch das ist eine andere Baustelle.

Noch einmal: Wir fordern die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219, damit
1. Frauen sich Sachinformationen über Abtreibungen bei ausgebildetem Personal einholen können.
2. Ärzt*innen Abtreibung wie jede andere Behandlung auch auf ihre Websites stellen dürfen, ohne Angst vor möglicher rechtlicher Verfolgung zu haben müssen, damit
3. Schwangere den für sie besten Weg aktiv wählen können.

[10.01.18] Alle Jahre wieder: BG Med wählen!

16.-18.01.2018 | Westhalle des Klinikums | Hochschulwahlen der Uni Göttingen

Und unseren aktuellen Fleyer gibt's hier!

[20.12.17] Wir Wunderkinder - Weihnachtskino mit der BG Medizin

20.12.17 | HS 04 | 18 Uhr

Am 20.12.2017 werden wir im HS 04 um 18 Uhr den Film „Wir Wunderkinder“ zeigen. Wir laden PatientInnen, MitarbeiterInnen, StudentInnen und alle anderen interessierten Menschen ein, mit uns gemeinsam diesen vielfach ausgezeichneten Göttinger Klassiker aus dem Jahr 1958 zu genießen.

Der Film überzeugt durch seine versteckten und ausdrucksstarken Witze und seine klare Positionierung gegen den Deutschen Nationalismus, welche durch Wolfgang Neuss musikalisch begleitet werden. Wir wollen zum Jahresende gemeinsam einen schönen Abend verbringen und freuen uns auf anregende Gespräche im Anschluss.

[15.11.17] Pränataldiagnostik - Zwischen dem Technisch-Machbaren und dem Ethisch-Vertretbaren

15. November 2017 | Podiumsdiskussion | 18.00 Uhr | Uniklinikum Göttingen Osthalle

Viele denken beim Stichwort „Pränataldiagnostik“ zuerst an Präimplantationsdiagnostik im Rahmen einer künstlichen Befruchtung. Allerdings ist Pränataldiagnostik im Rahmen der regulären Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen weit verbreitet und wird flächendeckend in gynäkologischen Praxen angeboten. Ein Beispiel der Tripple-Test zur Detektierung einer Trisomie 21. Ein „auffälliges“ Ergebnis nach einer der scheinbaren Routineuntersuchungen zieht eine Kaskade von Untersuchungen nach sich. Am Ende können Schwangere vor der Entscheidung eines Schwangerschaftsabbruchs stehen. Viele Frauen entscheidet sich gegen die Fortsetzung einer Schwangerschaft, wenn bei dem Fetus eine Trisomie 21 diagnostiziert wurde. Die Indikation zum Schwangerschaftsabbruch wird aufgrund der mütterlichen (psychischen) Gesundheit gestellt. Der Abbruch ist somit theoretisch in jeder Phase der Schwangerschaft möglich. Rechtskonservative Gruppierungen nutzen diesen Umstand, um die Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen grundsätzlich anzugreifen. Sie bezeichnen sich dabei selbst als „Lebensschützer“ und setzen Abtreibungen mit Mord gleich. Feministische Ansätze greifen mit dem alleinigen Verweis auf die körperliche Selbstbestimmung oft zu kurz, um ihnen wirkungsvoll etwas entgegensetzen zu können. VertreterInnen der Behindertenbewegung kritisieren hierbei zu Recht, dass die Wertmaßstäbe, anhand derer sich für oder gegen die Austragung einer Schwangerschaft entschieden wird, keine individuellen sind, sondern gesellschaftlich vorgegeben sind – entsprechend müssen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen „Behinderung“ als etwas unbedingt Abzuwendendes gesehen wird, mit kritisiert werden.

Anhand einer Podiumsdiskussion wollen wir einen genaueren Blick auf das Thema werfen. Als Referentin haben wir die feministische Autorin und Soziologin Kirsten Achtelik eingeladen, die sich mit den Berührungspunkten sowie den Spannungsfeldern der Frauen- und der Behindertenbewegung beschäftigt. Außerdem werden der Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums, Professor Knut Brockmann, Uwe Bretthauer, Vertreter des Vereins „Flügelschlag – für das neurologisch kranke Kind e.V.“, Dr. Petra Blankenstein, Vertreterin des Vereins „LEONA - Verein für Eltern chromosomal geschädigter Kinder e.V.„ sowie Professor Bernd Wollnik, Leiter des Instituts für Humangenetik der UMG zu Gast sein und ihre jeweils eigenen Blickwinkel auf das Thema darstellen.

Wir freuen uns gemeinsam mit unseren DozentInnen und interessierten BesucherInnen in eine fundierte und spannende Diskussion einzusteigen.

[21.10.17] Fahrt zur Gedenkstätte des KZ Moringen

21.10. | 11:00 Uhr | ZOB Göttingen Bussteig F

Zusammen mit der Grünen Jugend Göttingen

http://gj-goettingen.de/alternative-o-phase-veranstaltungen-der-gj-goettingen/

[09.02.17] Heute bleibt die Küche kalt! Und das ist gut so

Infos zum Warnstreiktag der TdL Beschäftigten und KollegInnen der UMG Gastronomie GmbH. {{::20170209_flyer_web.png?200|

Heute bleibt die Mensa leider geschlossen. Der Grund hierfür ist der Warnstreik der Beschäftigten der UMG Gastronomie. Mit der Ausgründung (unter anderem) der Klinikumsküche vor einigen Jahren vermeidet die UMG die Einhaltung des „Tarifvertrag der Länder“ - Mit der Folge, dass die Beschäftigten ein Drittel weniger verdienen als vorher und viele von ihnen nun zum Aufstocken gezwungen sind. Die Gründung von Tochtergesellschaften in Bereichen, deren Beschäftigte eine schlechte Lobby haben, ist eine durchschaubare Strategie, um Löhne zu drücken. Die Belegschaft der UMG Gastronomie verhandelt nun über den Abschluß eines neuen Tarifvertrags mit fairen Bedingungen.

Wir finden: Ein gerechtes Anliegen, für das man mal einen Tag auf die Mensa verzichten kann. Uns mal ehrlich, was ist ein Tag ohne Mensaessen gegen ein Leben am Existenzminimum?

[20.04.16]

Ärztinnen und Ärzte sind im Alltag häufig überfordert, wenn eine Person mit ungeklärtem oder unsicherem Aufenthaltsstatus vor ihnen steht. Verschiedenste Aufenthaltstitel mit unterschiedlichen rechtlichen Ansprüchen machen die Lage noch unübersichtlicher. Trotz diverser Versuche, die medizinische Versorgung von Geflüchteten auf ein annehmbares Level zu bringen, gibt es immer wieder Hürden, die es den Menschen erschweren, adäquate medizinische Versorgung zu bekommen. Die immer neuen Verschärfungen des Asylbewerberleistungsgesetzes missachten das Grundgesetz und treffen die am härtesten, die am dringendsten Unterstützung brauchen. In unserem Vortrag soll es um die derzeitigen rechtlichen Grundlagen gehen, die die medizinische Versorgung von Geflüchteten und Migrant_Innen regeln bzw. erschweren. Im Anschluss werden Ärztinnen und Ärzte aus ihrem klinischen Alltag berichten, wie sie trotz immer neuer gesetzlicher Hindernisse versuchen, ihre Patientinnen und Patienten mit dem Notwendigen zu versorgen.

Uniklinikum Göttingen- 20.04.16- 19.00 Uhr Hörsaal 01/02

Veranstaltet von der Basisgruppe Medizin und der Medizinischen Flüchtlingshilfe Göttingen (MFH)

[13.04.2016] Politischer Stadtrundgang

Liebe Leute, wir begrüßen Euch, die ihr dank gutem Abi, endlosem Wartens, einer fähigen Anwältin oder auch einfach nur mit Glück hier in Göttingen einen Studienplatz bekommen habt. Wir als Basisgruppe Medizin wollen euch in der ganzen O-Phasen-Action und der Erstse- mesterInnen-Panik eine kleine Orientierung geben, wo und wie ihr hier in Göttingen Möglichkeiten habt, Euch mit politischen und sozialen Themen auseinander zu setzen. Dafür organisieren wir am Mittwoch, den 13.04. einen Stadtrundgang durch die Göttinger Innenstadt. Hier bei werden wir (medizin-) historische Orte ebenso ansteuern wie solche des aktuellen politischen Geschehens in Göttingen.

[04.02.2016] Ende gut, alles gut? Die Ebola-Epidemie und ihre Folgen

Die Ebola-Epidemie in Westafrika war schon vor den Attentaten von Paris und immer neuen Schreckensmeldungen aus Syrien und dem Irak aus den Nachrichten fast gänzlich verschwunden. Lediglich kleine Meldungen in den Randspalten gaben im November und Dezember darüber Auskunft die WHO habe die drei Länder Liberia, Sierra Leone , Guinea für Ebola-frei erklärt. Doch die Folgen der Epidemie werden die betroffenen Menschen und Länder noch lange spüren. Die Wirtschaft wurde gelähmt, die Lebensmittelpreise sind gestiegen, der Anteil der Hungernden mit ihnen. Trotz der Freude über das Ende der Epidemie bleibt in der Bevölkerung das Misstrauen, dass die zusätzlichen internationalen Hilfsmittel nicht zur Stärkung des Gesundheitssystems eingesetzt werden. Dazu sind viele Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiteten, selbst der Seuche zum Opfer gefallen und fehlen jetzt dringend für den Wiederaufbau. Die Bedingungen, die Ebola zur Seuche werden ließen, haben sich somit also eher verschärft als verbessert. Auch die Langzeitfolgen für diejenigen, die Ebola überlebt haben, sind bislang noch nicht vollständig bekannt. Die Hilfsorganisation medico international unterstützt in Siera Leone die Partnerorganisation “Network Movement for Justice and Development” (NMJD), die während und nach der Ebola-Epidemie Basisarbeit zur gesundheitlichen Aufklärung leistet. Der Arzt und medico-Mitarbeiter Dr. med. Andreas Wulf war vor Ort und wird über die Arbeit der NMJD und Perspektiven für die Menschen in Sierra Leone berichten. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen postkolonialen Wirtschaftsbeziehungen, postkolonialen Einstellungen, Armut und der Ausbreitung von Seuchen thematisiert.

Eine Veranstaltung mit medico international

04.02.2016 - 19.00 Uhr - Hörsaal 04 - Uniklinikum Göttingen


[26.01.2016] Krankenhaus oder Fabrik?

Vortrag und Diskussion mit Peter Hoffmann, vdää

Seit Einführung des DRG -Systems Anfang der 2000er in der Bundesrepublik Deutschland hat die Belastung für Pflegende, ÄrztInnen und PatientInnen stetig zugenommen. Konkurrenz und Wachstumszwang stehen im Mittelpunkt des heutigen Gesundheitswesen. Bettenkapazitäten werden reduziert, PatientInnen werden zu Fallzahlen degradiert, dies es zu steigern gilt und die Zahl ökonomisch lukrativer Behandlungen wird erhöht. In der Ausbildung junger ÄrztInnen nehmen die Konsequenzen des DRG-Systems, trotz seiner gravierenden Folgen für PatientInnen und Personal, nur einen äußerst randständigen Platz ein. Wir wollen mit unserer Veranstaltung über die Problematik des DRG-Systems informieren: Wer sind die Gewinner und Verlierer des aktuellen Systems und was können wir tun? Peter Hoffmann (Bündnis Krankenhaus oder Fabrik, vdää) gibt einen Überblick über die aktuelle Situation und die Perspektiven des Widerstands.

17.00 Uhr- Hörsaal 04- Universitätsmedizin Göttingen

Eine Veranstaltung der Basisgruppe Medizin


[24.06.2015] Streik an der Charité

Wir erklären uns solidarisch mit dem unbefristeten Streik der Pflegenden an der Charité in Berlin. Diese Streiken für eine zwingend notwendige Pflegebemessungsgrenze. Wie die Streikenden richtig feststellen fehlen im Gesundheitswesen zehntausende von Stellen. Neben den erforderlichen Neueinstellungen würde die Pflegebesmessungsgrenze auch einen weiteren Personalabbau einschränken, den gerade die privaten Krankenhausanbieter_innen focieren um die Rendite zu erhöhen.

Wir wünschen den Beschäftigten der Charité Berlin viel Kraft in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen!


[05.06.2015] Gesundheit ist keine Ware!

Auch wir als Basisgruppe Medizin beteiligen uns an der Kampagne gegen die Weiterführung der neoliberalen Ökonomisierung des Gesundheitssystems.

Aufruf zur Kampagne gegen die DRGs.
Schluss mit der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens!

Das Fallpauschalen-System, mit dem seit über zehn Jahren die Betriebskosten der Krankenhäuser in Deutschland finanziert werden, ist nach unserer Auffassung ein gescheitertes Großprojekt: Es erzeugt systematisch medizinische und wirtschaftliche Fehlanreize, die sich negativ auf die Qualität der Versorgung und die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern auswirken. Es erzeugt Konkurrenz und brutalen Wachstumszwang, anstatt Kooperation und solidarisches Handeln zu fördern. Alternativen zu dieser verfehlten Politik zu entwickeln und für einen Kurswechsel in der Krankenhauspolitik zu streiten, ist für uns das Gebot der Stunde. Dies möchten wir im Folgenden begründen und zur Mitarbeit einladen.

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[28.05.2015] - Veranstaltung:
Ebola – Die sozialen und politischen Hintergründe einer Epidemie

Donnerstag 20 Uhr | Hörsaal 04 | Universitätsklinikum Göttingen

Veranstaltung mit Dr. Andreas Wulf
Projektkoordinator Gesundheit bei medico international, Frankfurt
und der Basisgruppe Medizin

Während die Ebola-Epidemie in Westafrika immer seltener in den deutschen Medien auftaucht und sich die Situation in den letzten Monaten teilweise entspannt hat, ist die Gesundheitsgefährdung für viele Menschen immer noch akut. Auch ist eine Wiederholung dieser menschlichen Katastrophe an einem anderen Ort, mit einer anderen Krankheit keineswegs ausgeschlossen.

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[18.05.2015] Care workers unite!

Wir senden unsere solidarischen Grüße zu den streikenden Erzieher*innen der Kindertagesstätten und Sozialarbeiter*innen der Kommunen. Ihrem Kampf um gesellschaftliche Anerkennung stehen wir solidarisch zur Seite. Viele Mitstudierende, Kolleg*innen und Lehrende müssen derzeit die Betreuung ihrer Kinder anders organisieren, da die Erzieher*innen ihr legitimes Streikrecht gebrauchen. Viele von ihnen nehmen diese Mühen solidarisch auf sich, da sie wissen, dass der Arbeitskampf auch ein emanzipativer Kampf ist. Denn es geht hier um die Anerkennung einer Arbeit, die historisch allzu oft an Frauen abgegeben wurde anstatt diese gesamtgesellschaftlich zu organisieren.

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[17.12.2014] Mi - Solidarität hilft - Grenzen überwinden.

Veranstaltung mit Martin Glasenapp von medico international, der YXK Göttingen und der Basisgruppe Medizin.

Die Kämpfe um die in Nordsyrien gelegene Stadt Kobanê dauern an. Die kurdischen Selbstverteidigungskräfte (YPG, JPG) führen einen Kampf gegen die Terrormilizen des Islamischen Staates (IS). Die demokratischen kurdischen Strukturen zeigen, dass dieser Kampf nicht allein auf der militärischen Ebene geführt wird und dort zu gewinnen ist, sondern dass die gesellschaftlichen Verhältnisse verändert werden müssen, um die Menschen zu ermächtigen sich gegen Terror, Not und Vertreibung zur Wehr zu setzen. mehr lesen

Martin Glasenapp ist der Lokalkoordinator von medico international in Syrien, er hat die Region oft besucht und wird in seinem Vortrag Einblicke in die dortigen Verhältnisse geben und erläutern, was Nothilfe dort leisten kann.

Die Lokalgruppe des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan YXK wird in einem Impulsreferat aufzeigen, welche Aktionen in der BRD praktische Solidarität mit den kurdischen Gebieten gezeigt haben.

Die Veranstaltung findet statt am

Mi. den 17.12.2014 | 19:00 Uhr | Hörsaal 55 | Uniklinikum Göttingen | Robert-Koch-Str. 40 | 37075 Göttingen

Termine_im_Überblick

[05.02.2018] - Mo. 19:00 Uhr Vortrag: Weg mit dem Dreck! Welche Rolle spielt das „Nationale Begleitgremium“ bei der Suche nach einem Lager für den Atommüll? (Veranstaltet von Anti-Atom-Initiativen)

Ort: Apex | Burgstraße 46 | Göttingen

[13.01.2018] - Sa. 12:00 Uhr Demo: Körperliche Selbstbestimmung für alle - weg mit §218/219 !

Ort: Bahnhofsvorplatz | Göttingen

[02.03.2017] - Do. 18:00 Uhr Vortrag: Linke Bewegungen in Göttingen in den 80ern und 90ern (AJ Göttingen)

Ort: OM 10 | Obere-Masch-Str. 10 | Göttingen

[04.03.2017] - Sa. 14:00 Uhr Feministische Bündnisdemo „RECLAIM FEMINISM – We are not fighting for flowers!“

Start: Gänseliesel | Marktplatz | Göttingen

[06.03.2017] - Mo. 18:00 Uhr Theke und Vortrag: Antifaschismus heute (AJ Göttingen)

Ort: JuZI | Bürgerstr.| Göttingen

[08.03.2017] - Mi. 19:00 Uhr Internationaler Frauen* Kampftag!: Demonstration „Make Feminism Great Again“

Start: Gänseliesel | Marktplatz | Göttingen

[09.03.2017] - Do. 17:00 Uhr Vortrag: Einführung in den Feminismus (AJ Göttingen)

Ort: OM 10 | Obere-Masch-Str. 10 | Göttingen


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